Sehr geehrte Damen und Herren,
heute erhebt das Leben selbst Anklage.
Anklage gegen all jene, die Unternehmenskultur bewusst oder unbewusst zerstören.
Nicht durch offene Gewalt – sondern durch tägliches Gift: Feigheit, Maskerade, Gier, Misstrauen und Schweigen.
Die Anklagepunkte:
1. Vorsätzliche Oberflächlichkeit
Sie haben Tiefe geopfert, weil sie unbequem war.
Sie haben Kultur zu PowerPoint degradiert.
2. Ritual- und Wertevernichtung
Sie haben echte Verbindungen durch billige Events ersetzt.
Sie haben Rituale lächerlich gemacht – und damit den inneren Halt genommen.
3. Missbrauch von Führung
Sie haben Kontrolle für Führung ausgegeben.
Sie haben Vertrauen erstickt und Menschen zu Objekten degradiert.
4. Täuschung durch Idole
Sie haben Helden ersetzt durch Promis.
Vorbildkraft getauscht gegen mediale Fassade und Systemlinge.
5. Unterlassung durch Schweigen
Sie haben Konflikte totgeschwiegen.
Sie haben Fehler vertuscht.
Sie haben den Spiegel zerschlagen, der Wahrheit gezeigt hätte.
Das Urteil:
Unternehmenskultur stirbt nicht von selbst.
Sie wird ermordet – jeden Tag, durch die Hände derer, die es besser wissen könnten.
Doch das Leben vergisst nicht.
Kultur zeigt sich immer. Und sie wird Euch den Spiegel vorhalten:
Nicht, was ihr an die Wände schreibt – sondern was ihr wirklich lebt.



